Abfallentsorgungsleistungen der Stadt Borgholzhausen

Manchmal mutet es neuen Bürgern in Borgholzhausen etwas komisch an, dass die Gemeinde so viel Energie in die Sammlung der verschiedensten Müllsorten verwendet.

Glascontainer, Schadstoffmobil und gleich drei oder vier bunte Müllgefäße in unterschiedlichen Größen. „Muß das sein?“ könnte man sich da fragen.

Und tatsächlich ist dieses Müllkonzept, das natürlich auch etwas Disziplin von allen Bürgerinnen und Bürgern verlangt etwas aufwändig, aber es spart bares Geld.

Je besser der Müll getrennt wird, desto weniger muß die Kommune für die Beseitigung bezahlen und desto weniger Steuer müssen die eigenen Bürger dafür wiederum abgeben.

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Der Glascontainer mit den weißen und braunen/grünen Füllstellen ist wichtig, da das Glas nach dem Gebrauch wieder eingeschmolzen werden kann. So wird Energie und Rohstoff gespart. Nur weißes Glas zu sammeln ist auch wichtig, da das das kostbarste Glas ist. Hier ist keine Farbe zugesetzt. Das ist bei grünem und braunem Glas schon geschehen und daher können diese Sorten auch nur noch farbig sein. Weißes Glas kann da noch mehr. Daher immer beim Befüllen aufpassen, da schon wenige farbige Splitter eine ganze Containerladung verunreinigen.

Beim Papier ist es noch besser. Papier kann ebenfalls recycelt werden und spart so viele Bäume die nicht mehr gefällt werden müssen, um zu Papier verarbeitet zu werden. Zeitweise konnte die Kommunen Altpapier sogar wieder verkaufen, so dass Altpapier ein gesuchter Rohstoff ist.

In die Komposttonne ist erstmal für Menschen wichtig, die keinen eigenen Garten haben und dort ihrer Grünabfälle z.B. durch einen eigenen Komposthaufen wieder verwerten können. Die Komposttonne nimmt auch organisches Material auf, das nicht auf den Kompost darf. Schweineknochen, gekochtes Essen, kompostierbares Katzenstreu usw.

Gartenbesitzer die z.B. unter Mehltau, einer Pilzerkrankung von Pflanzen leiden, können diese Pflanzen dort ebenfalls unschädlich entsorgen und kontaminieren sich nicht selber ihren wertvollen Kompost.

Die Plastikverpackungen gehen seit vielen Jahren in den gelben Sack oder die gelbe Tonne. Dort sammelt das Duale System diesen Abfall. Hier gilt aber, dass der beste Plastikabfall der ist, der nicht entsteht, indem man unverpackte Lebensmittel kauft. Mit einem eigenen Einkaufskorb, der nicht verschmutzt ist, geht das auch gut.

Und zu guter Letzt, das was übrig bleibt kommt in die graue Tonne. Der Restmüll ist der teuerste Müll, da er nicht mehr irgendwie verwendet werden kann. Wer hier wenig hat ist auf einem guten Weg, viel Geld zu sparen. Sich selber und auch der eigenen Gemeinde.

Wer sich noch weiter informieren will, der kann auf der Gemeindeseite unter http://www.borgholzhausen.de/065/sr_seiten/artikel/112070100000016090.php schauen.

Der Umweltkalender der Gemeinde gibt dazu noch einen weiteren Überblick. Hier kann der Umweltkalender heruntergeladen werden:

http://www.borgholzhausen.de/065/sr_seiten/112070100000016533.php

Für alle Smartphone-Besitzer gibt es sogar eine App, „Der Tonnenticker“ der einen sanft anstupst, wann es Zeit ist die eigenen Mülltonnen an die Straße zu stellen. Im Appstore unter AWG-GEG Der Tonnenticker.

| von: Astrid Schütze

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