Die eigene Immobilie als Altersvorsorge

Die Deutschen wohnen gerne in den eigenen 4 Wänden. Und sogar 7 von 10 Befragten verlassen sich im Alter nicht nur auf die gesetzliche Rente. Die eigene Immobilie als Altersvorsorge in der man schon vorher wohnen kann ist das beliebteste Modell laut TNS Emnid im Auftrag der Bausparkasse Schwäbisch Hall.

Und das ist nicht nur bei den Älteren so, sondern auch bei der jungen Generation bis 29 Jahre. Die eigene Immobilie hat also einen hohen Wert in Deutschland. Trotzdem sollte man sich vor dem geplanten Kauf gut beraten lassen und sich fragen, was brauche ich wirklich? Die Quadratmeter und die Größe des Grundstücks sind ein wichtiger Kostenpunkt, der sich unbedingt optimal anpassen sollte. Zuviel, was nicht nötig ist, kostet Geld und kann eine Traumimmobilie auch zum Alptraum werden lassen.

Wichtig ist, dass man sich mit der Immobilie nicht überfordert. Finanziell, mental, räumlich. Wieviel Eigenkapital kann ich aufbringen, kann ich etwas selber erstellen, oder brauche ich überall Bauprofis, sind die Grundfragen bei der Überlegung. Bin ich fest verwurzelt am Ort oder werde ich mich örtlich verändern und die Immobilie vielleicht wieder verkaufen? Auch das sollte man gut überlegen. Wird es ein Zuhause für die Familie mit mehreren Generationen oder ein Pärchenhaushalt, etwas mit Garten oder lieber ein Balkon?

Die Faustregel bisher lautete 25 % der Bausumme selber durch Eigenkapital einbringen, 50 % der Bausumme über eine Hypothek finanzieren und 25 % über einen Bausparvertrag abdecken. Durch das niedrige Zinsniveau ist hier einiges neu zu denken. Einen unabhängigen Berater an seiner Seite zu wissen hilft und lässt unnötige Wagnisse oder Ärgerhürden erst gar nicht entstehen.

| von: Astrid Schütze

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