Wenn es friert im Garten

Jetzt ist die Zeit, in der die kalten Nächte vor allem den Tieren und Pflanzen zusetzen. Aber auch scheinbar unbelebte Stellen im Garten und in der äußeren Wohnungsumgebung brauchen etwas mehr Aufmerksamkeit als sonst.

Der Komposthaufen im Garten mag eine dicke Blätterschicht oben drauf. Die Kleinstlebewesen haben sich in das schützende Erdreich verzogen, aber mit einem Dach aus Blättern können sich Insekten und andere Schutz suchende Lebewesen dort verstecken.

Große Blätter- oder Reisighaufen im Garten am besten auch an einer geschützten Ecke ermöglichen Igeln ein Winterquartier. Wer hier auch etwas unterstützen möchte, der kann an geschützten Ecken, abgedeckt vor Regen und Schnee ,Äpfel oder ein Schälchen Katzenfutter auslegen.

Für die Komposttonne kann es jetzt eiskalt kommen. Die feuchten Grünabfälle frieren in den Komposttonnen fest und können von der Müllabfuhr nicht mehr geleert werden. Daher am besten vorbeugen, in dem man die Grünabfälle vor dem Wegwerfen in Zeitungspapier einwickelt. Frostfrei unterzustellen ist bei der Tonne nicht immer möglich, daher hilft als „Rutschhilfe“ Reisig oder trockenes Laub unten in die Tonne zu füllen wenn sie leer ist. Wenn der Termin der Abholung naht, am besten die Tonne erst um 6 Uhr an die Straße stellen und den Deckel der Tonne kontrollieren. Wenn er festgefroren ist, noch mal lösen und mit einem Zeitungspapier oder einem Ast zwischen Deckel und Tonne präparieren. Das Füllgut vorsichtig mit einer Schaufel oder Spaten von den Wänden der Tonne lösen. Aber Vorsicht, rohe Gewalt kann die Tonne beschädigen.

Wenn das alles nichts hilft hilft nur warten. Einmal auf die nächste Abfuhr und darauf dass es bald wieder frostfreie Nächte gibt.

| von: Astrid Schütze

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